Trumps wichtigster Gesundheitsbeamter Jay Bhattacharya: mRNA-Impfstoffe?„Das Vertrauen ist weg“
Das sagt Jay Bhattacharya, Trumps wichtigster Gesundheitsbeamter, im Gespräch mit Tim Röhn
Schluss mit der millionenschweren Förderung für die Forschung mit mRNA-Impfstoffen – 22 Verträge über 500 Millionen US-Dollar: gekündigt! Diese Entscheidung der US-Regierung hat für einen Aufschrei in der Welt der Wissenschaft gesorgt. Sie gilt als Rückschlag für die Technologie, die in Rekordzeit die Corona-Impfstoffe hervorbrachte.
In BILD spricht jetzt der Mann, der hinter dieser so umstrittenen Entscheidung steht: Jay Bhattacharya (57), Chef des
Nationalen US-Gesundheitsinstituts und damit der wichtigste Beamte unter Gesundheitsminister Robert F. Kennedy Jr. (71). Tim Röhn traf ihn zum Exklusiv-Interview.
Darin sagt Bhattacharya, alle Kritiker würden die Dinge fundamental falsch verstehen, die Bevölkerung würde diesen Impfstoffen einfach nicht mehr vertrauen. Für Jüngere seien sie in der Corona-Pandemie „vielleicht gar nicht nützlich“ gewesen. Die Lehre, die Bhattacharya daraus zieht: Man pumpt nicht weiter Hunderte Millionen in eine Technologie, der ein großer Teil der Bevölkerung misstraue.
„Lockdowns waren der größte Fehler“
Der in Indien geborene Bhattacharya, der an der Stanford University seinen Medizin-Doktortitel erhielt, war in der Coronazeit einer der wichtigsten wissenschaftlichen Kritiker von umfassenden Quarantäne-Maßnahmen. Die Lockdowns bezeichnete er als „größten Fehler, den wir im Bereich der öffentlichen Gesundheit je gemacht haben“. Jetzt rechnet er mit den mRNA-Impfstoffen ab: Diese seien der Öffentlichkeit „überverkauft“ worden: „hinsichtlich ihrer Fähigkeit, Ansteckungen und die Weitergabe der Krankheit zu verhindern“, so Bhattacharya im Gespräch mit Tim Röhn.
„Außerdem unterdrückte die Regierung systematisch die Diskussion über echte Impfschäden. Man wollte die Menschen nicht denken lassen, dass es überhaupt Schäden gebe, obwohl es sie gab“, so der amerikanische Regierungsbeamte. Als Beispiel nennt er eine erhöhte Anzahl an Fällen von Herzmuskelentzündungen: „Über die genauen Raten kann man streiten, aber sie traten auf“, so Bhattacharya. Ein ehrlicher Umgang mit Patientenschäden sei „grundlegend, um Vertrauen aufzubauen“.
Misstrauen in Impfstoff spricht gegen Investitionen
Nun gebe es viele „Gründe für das Misstrauen“ in mRNA-Impfstoffe, sagt der Regierungsbeamte und Wissenschaftler: „Die Frage ist: Lohnt es sich, Hunderte Millionen Dollar in eine Plattform zu investieren, die – selbst wenn wir erfolgreich sind – die Leute nicht nehmen werden? Ich denke, die Antwort auf diese Frage lautet nein. […] Wenn man die beste Wissenschaft der Welt hat, die Öffentlichkeit ihr aber nicht traut, ist sie als Impfstoffplattform nutzlos.“
Doch hat nicht US-Gesundheitsminister Kennedy Jr. selbst Misstrauen gesät, indem er die Corona-Impfstoffe im Dezember 2021 als „tödlichsten Impfstoff, der je hergestellt wurde“ bezeichnete? Bhattacharya widerspricht: „Die Aussage von Minister Kennedy, bevor er ernannt wurde, spiegelt eher das Misstrauen der Bevölkerung wider, als dass sie es verursacht hätte. Wichtiger waren die desaströsen und unwissenschaftlichen Impfpflichten sowie überzogene Behauptungen zur Wirksamkeit der Covid-Impfstoffe durch einflussreiche Gesundheitsexperten in Machtpositionen.“
„Keine Belege für Verhinderung von Erkrankungen“
Bhattacharya zweifelt im Gespräch mit Tim Röhn auch am grundsätzlichen Nutzen der mRNA-Impfstoffe während der Corona-Pandemie: „Ich glaube, dass sie 2021 sehr nützlich waren, um ältere Menschen davor zu bewahren, an Covid zu sterben“, sagt der Mediziner zwar.
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